4H Classic Endurance in Spa-Francorchamps

 

das Wochenende vom 1.-3. Juli 2011 stand ganz im Zeichen

des klassischen Motorradsports , denn auf der Traditions-Strecke im belgischen Spa-Francorchamps trafen sich wieder viele Gleichgesinnte

zur Bikers Classic 2011 .

Viele Weltmeister der 60er bis 80er Jahre stellten dort im alten Fahrerlager zur Freude der 40.000 Zuschauer ihre Maschinen vor und fuhren bei Demo-Läufen um den 7 Kilometer langen Ardennen-Kurs.

Auch gab es wieder Renntrainings mit 2 und 4 Takt Motorrädern .

 

Zur Anreise am Donnerstag , zeigte sich das Ardennen-Wetter nicht gerade

von seiner besten Seite und der aktuelle Wetterbericht machte auch nicht gerade Hoffnung .

Der Zeitplan sah vor , das die Veranstaltung für die 81 Endurance Teams ,

mit Warten begann . Der Zeitplan sah vor , das das erste Qualifing um

18 Uhr losging , wobei die Zeitabstände zwischen den 2 Fahrern teilweise

nur 30 Minuten betrug , d.h. bei größeren technischen Problemen , wie zum Beispiel einen Motorenwechsel ,  konnte es für die Teams sehr eng werden.

Ein freies Training wurde , trotz erhöhten Nenngeld erst gar nicht angeboten.

 

Freitag

 

Endlich geht’s los , 1. Qualifing für ersten Fahrer .

Raus auf die Strecke und erstmal ein paar lockere Runden drehen.

Da wir dieses Jahr mit Conti Road Attack 18 Zöllern und völlig

neu überarbeitetem Fahrwerk unterwegs waren , galt es erstmal

Eindrücke zu sammeln . Aber die Erwartungen erfüllten sich und so

stand am Ende eine 3.05 auf der Uhr .

Dabei stellte sich eine Inkontinenz des Lima-Deckels heraus ,

die aber binnen 15 Minuten mittels einer neuen Dichtung behoben

werden konnte .

 

Nun war Tommy Schuler an der Reihe , zu unserer Überraschung kam dieser aber nach der 4 Runde wieder rein . Diagnose : keine Kupplung mehr !

Also mit vereinten Kräften bauten Hardy , der wieder als Schrauber an Board war und ich den Kupplungs-Deckel ab , fanden dort eine

Kupplungs-Korb Mutter vor , die anscheinend kein Interesse hatte

alles an seinem Platz zu halten und sich kurzerhand gelöst hatte.

Also setzten wir eine neue Kupplungskorb-Mutter mit Schraubensicherungsmittel ein und schon war das Problem gelöst .

Leider konnte Tommy seinen Turn nicht weiterfahren , da die 30 Minuten

um waren und somit eine Zeit von 3.03 für uns stehen blieb .

 

2. Qualifing :

 

Das lief ohne Probleme , am Ende stand bei mir eine 3.03 und für

Tommy Schuler , der noch ein paar Kohlen nachgelegt hatte ,

eine 3.01 auf der Uhr . Mit den gefahrenen Zeiten hatten wir uns schon mal

qualifiziert .

 

Nachttraining

 

Hier geht es nur darum das beide Fahrer min . 3 gezeitete Runden fahren

und somit ihre Nacht-Tauglichkeit unter Beweis stellen .

Hierbei landete das Team #34 auf Platz 17 und somit war das Qualifing gesichert .

Das hieß für die Startaustellung fürs Rennen am Samstag Abend,

 Platz 22 , mit dem Ergebnis waren wir alle sehr zufrieden .

 

Samstag

warm up

 

Letzter Check fürs Rennen am Abend , ich liess es mit moderaten Zeiten

und frischen Reifen ruhig angehen , ja nix kaputt machen .

Tommy Schuler quetschte die Moto Martin noch mal richtig aus

und fuhr noch eine 2.58.2  .

 

Rennen

 

Die Spannung im Team wuchs , je näher der Start rückte .

Ich hatte wohl zum zigsten Mal das Moped durchgeguckt

und war der Ansicht das Mögliche getan zu haben .

Tommy und Ich hatten abgemacht , das er den Start fährt ,

so hatte ich den Job , das Moped für den Le Mans Start festzuhalten .

Bei der Einführungsrunde mit Test-Start klappte es nicht ganz perfekt ,

aber beim eigentlichen Start kam Tommy sehr gut weg und konnte die erste Runde als 18er beenden .

Interessanter Weise konnte ich , während die Fahrer auf die Maschinen losrannten , ein Nachbar schon starten hören , obwohl der Fahrer noch

gar nicht sein Moped erreicht hatte ?

Um circa 21 Uhr übernahm ich , nach einem Super Boxenstopp , den der Tanker Bosse und Hardy reibungslos hingelegt hatten , an Position 25 das Moped .


Bei meinem Turn über 17 Runden lief alles nach Plan und ich übergab nach einem perfekten Boxenstopp in der 33.Runde an Tommy Schuler .

Wir lagen zur Zeit an Position 23 und das Moped lief ohne Mucken.

In der 51.Runde kam Tommy wieder rein zu einem planmäßigen Stopp ,

wir waren mittlerweile bis auf Platz 16 vorgefahren .

Für mich ging es nun raus in die Nacht , ich kann nur sagen eine tolle Nummer. Im Verlauf meines Turns gab es leider viele Gelb-Phasen

und die Stecke war zu 60 Prozent mit Öl versaut .

Man hatte mehr damit zu tun ,um das Öl herum zu fahren , als

wie sich auf eine ordentliche Linie zu konzentrieren .

Hier traf ich auch auf Christian Ganther #111 , mit dem ich mich rundenlang

duellierte . Das hat mächtig Spass gemacht . !

In der 69.Runde musste ich dann wegen akuten Spritmangel , die Boxen ansteuern , wir lagen zum letzten Stopp an Platz 14 .

Tommy Schuler musste also noch mal für 3 Runden auf´s Moped ,

wovon er 2 Runden im 5. Gang fahren musste :

das Schaltgestänge hatte kurzfristig den Dienst eingestellt.

So fuhren wir an 14.Position durch´s Ziel , später wurde noch ein

Moto Guzzi Team aus Spanien wegen Unregelmäßigkeiten bei

der anschliessenden Nachkontrolle disquallifiert  , was

uns den 13. Platz einbrachte .

 

Danke

 

An dieser Stelle muss ich mich erstmal bei denen bedanken ,

die maßgeblich an dem Einsatz mitgewirkt haben :

 

Tommy Schuler , Fahrer

Sir Qualle , Zeitnahme – Strategie – Boxenmauer

Bosse , Betankung – Beleuchtung – Mädchen für Alles

Hardy , Schrauber – Technik

Tine , Boxendienst

Volker , Fotos

und natürlich meine Annette , die uns das ganze Wochenende

versorgt hat .




4H Classic Endurance in Spa Francorchamps

the weekend of the 1. - 3 July 2011 was located completely in the indication classical
motorcycling, because on the tradition distance in the Belgian Spa Francorchamps again many
like-minded ones met to the Bikers Classic 2011. There many world champions of the 60's to
80's presented in the old driver camp to the joy of the 40,000 spectators their machines and
drove with demo runs around the 7 kilometers long Ardennen course. Also there was again
running trainings with 2 and 4 clock motorcycles. To the journey on Thursday, the Ardennen
weather pointed itself not straight from its best side and the current weather forecast did not
make also straight hope. The schedule planned, that the meeting for the 81 Endurance teams,
with control rooms began. The schedule looked around forwards, that the first Qualifing
Loose-went to 18 o'clock, whereby the time intervals between the 2 drivers partly only 30
minutes amounted to, i.e. for larger technical problems, like for example an engine change, it
could become very close for the teams. A free training was not offered only at all, despite
increased nominal money.
Friday
Finally is loosely, 1st Qualifing for first driver. Raus on the distance and first times a few
loose rounds turn. There we this year with Conti Road Attack 18 Zöllern and completely
again revised chassis on the way were, was valid first times To collect impressions. But
expectations would fulfill themselves and in such a way stood at the end 3,05 on the clock. An
incontinence of the lima cover turned out, however within 15 minutes by means of a new
poetry repaired will could. Now Tommy Schuler at the row, to our surprise was came this
however to the 4 round again purely. Diagnosis: no more clutch! Thus with united forces
Hardy built, for that again as nut runners at board were and I the coupler cover off, found
there one Clutch basket mother forwards, that had apparent no interest everything had without
farther ado separated at its place to hold and. Thus we set a new clutch basket nut with screw
locking means and were solved already the problem. Unfortunately Tommy could not drive
on its turn, there the 30 minutes over were and thus a time of 3.03 for us to stand remained.
2. Qualifing:
That ran without problems, at the end stood with me for 3,03 and for Tommy Schuler, which
had still after-put a few coals, 3,01 on the clock. With the driven times we had us already
times qualified.
Night training
Here it goes only driving therefore both drivers the min. 3 gezeitete rounds and thus their
night fitness prove. Here the team #34 landed the Qualifing at place 17 and thus was secured.
That meant for the star rope position for running on Saturday evening, Place 22, with the
result we all were very content.
Saturday
warm up
Last check for running in the evening, I left it with moderate times and fresh tire calmly
concern, nothing broken do not make. Tommy Schuler squeezed the Moto Martin once again
correctly out and drove still 2.58.2.
the Race
The tension in the team grew, the more near the start moved. I had probably through-looked
the moped to the zigsten mark and was the opinion the possible to have done. Tommy and I
had settled, which it drives the start, so I had the job to hold the moped for the Le Mans start.
With the introduction round with test start it did not fold completely perfectly, but with the
actual start Tommy got away very good and could terminate the first round as 18er.
Interesting way could I, while the drivers started to run on the machines, a neighbour to start
hear, although the driver still not at all its moped had reached? Around about 21 o'clock I,
after a super box stop, took over which the tanker of bosses and Hardy had smoothly put
down, at position 25 the moped. With my turn over 17 rounds everything after plan and I ran
handed over after a perfect box stop in the 33.Runde at Tommy Schuler. We were at present
because of position 23 and the moped ran without moods. Into the 51.Runde came Tommy
again purely to a regular stop, we had moved forward meanwhile up to place 16. For me it
went now raus into the night, I can only say a mad number. In the process of my turn there
were unfortunately many yellow phases and be was gotten dirty with oil. One had to do more
in order to drive the oil around, than to be concentrated as on a tidy line. Here I met also on
Christian Ganther #111, with which I me round-long go side by side. That made powerfully
fun. ! In the 69.Runde had I then because of acute too little gasoline , which head for boxes,
we lay to the last stop at place 14. Tommy Schuler had thus once again for 3 rounds on the
moped, about which it had to drive 2 rounds in the 5th course: the shift lever had stopped the
service at short notice. Thus we drove a goal at 14.Position , still became later in Moto Guzzi
team from Spain because of irregularities the following check taken from the valuation ,which us the 13. Place brought in.

Thanks Here I must thank you first times those, considerably in the employment participated:
Tommy Schuler, driver ,
Sir Qualle, - strategy - box wall
Bosses, refueling - lighting - girl for everything
Hardy, nut runner - technology
Tine, box service
Volker, photo
and naturally my Annette, us the whole weekend supplied.