Spa 4h Classics 2010

Als erstes gilt mein Dank allen denen die an dem Einsatz mitgewirkt haben:

Annette , Reinhard und Bernate , Hardy und Tine , Jörg und Anke ,
Sir Qualle , der Bosse und natürlich als Fahrer , der Tommy Schuler .

Freitag , 1. Qualifikation 

was hatte ich mir für Sorgen gemacht; reicht die Motorleistung ,
funktioniert das Fahrwerk, komme ich mit den Stummellenkern klar?
Endlich auf der Strecke und alles war vergessen. Nachdem ich den Motor
und die Reifen warmgefahren hatte, machte ich mich an die Arbeit eine vernünftige
Runde zu fahren, denn im Vordergrund stand es, sich erstmal zu qualifizieren.
Doch in Runde 6 quittierte eine Sicherung ihren Dienst, so das ich das Angebot des
Schandkarren -Fahrers in Anspruch nehmen musste, der zufällig auch dort stand,
um die Martin und mich in die Box zu bringen .
Das Problem konnte bis zum 2 . Quali nicht gefunden werden , so wurden erstmal
Ersatz-Sicherungen gebunkert und der Tommy Schuler machte sich auf die Reise
sich zu qualifizieren .
Am Ende vom Tag 1 fanden wir uns an Platz 30 in der Startaufstellung wieder ,
Tommy Schuler fuhr eine 3.02 und ich konnte mich mit einer Zeit von 3.06
qualifizieren .
Im anschließenden Nacht-Quali musste jeder Fahrer mind. 3 gezeitete Runden fahren ,
nachdem beide Fahrer das erledigt hatten , wurde noch ein Boxenstop mit Auftanken
simuliert , was Dank Jörg und Hardy perfekt funktioniert hat .

Samstag , Warm up und Rennen

der Regen hatte sich wie so oft in den Ardennen , gemütlich gemacht und so manchem
Team die Sorgenfalten ins Gesicht getrieben.
Also Regenreifen drauf , Danke noch mal an Mr.Bu , der zu dem Zeitpunkt der gefragteste Mann mit seinem Renn / Reifendienst vor Ort war , und los ging es .
Der Plan war : auf der regennassen Strecke die Avon Reifen kennenzulernen und ein paar
lockere Runden zu drehen . Nachdem beide Fahrer einstimmig der Meinung waren , das das Reifenmaterial die erste Wahl bei Regen war , stand dem Rennstart um 20.00 Uhr nix im Wege .

Das Drama :
Gegen 18.30 machten wir uns an die Arbeit , die Moto Martin für das Rennen durchzuchecken , beim abbauen des Monocoque viel mir ein abgerissenes Kabel von einem der beiden Rücklichter auf , was kurzerhand vom Elektromann Reinhard beseitigt wurden.
Beim anschließenden Test der Elektrik , stellte sich raus , das der Ladestrom für die Bordbatterie zu gering war . Ein neuer Regler sollte Abhilfe schaffen .
… und dann war ja da auch noch das Problem mit der Sicherung , was uns denn ganzen Tag schon Sorgen machte , ob es da ein Zusammenhang gab , versuchten wir in der Kürze der Zeit
mit vereinten Kräften zu klären .
Mittlerweile waren die Konkurrenten schon zum Vorstart gefahren und die Boxenampel
zeigte Rot , das hieß das wir dem Feld nach dem Start , aus der Boxengasse folgen mussten.

19.55 Uhr

Tommy Schuler fährt zur Boxenausfahrt und wartet auf Grün um dem Feld zu folgen ,
wird aber nach einer Runde von Pace-Car eingefangen , weil es auf der Strecke zu einem Sturz kam .
Nachdem die Strecke wieder freigegeben war , schien alles rund zu laufen , bis Tommy
mit kochender Batterie an die Box kam . Also wieder alles auseinander bauen und den Fehler suchen. Der neue Regler hatte seinen Dienst quittiert und wurde durch einen Regler aus dem
feindlichen Lager ( DANK an Gerhard Mossner # 119 ) getauscht . Auch die Batterie war durch das Überladen der Lichtmaschine unbrauchbar geworden und wurde erneuert .
Nachdem alles wieder zusammen gebaut war , kam die schon öfters erwähnte Sicherung wieder ins Spiel , die mal wieder ihren Dienst einstellte . Also suchte die ganze Mannschaft
nach dem Problem , leider vergeblich , so entschieden wir eine stärkere Sicherung einzusetzen und einfach loszufahren .
So hatten wir uns eineinhalb Stunden Rückstand eingehandelt und was soll ich sagen ,
auf der Strecke machte die Martin dann eine gute Figur und fuhr zuverlässig ihre Runden .
Nach 45 Minuten kam Tommy planmäßig zum Fahrerwechsel und Tankstopp an die Box ,
nachdem der Jörg und Hardy den Boxenstopp perfekt erledigt hatten , ging es raus in die
Nacht . Ein einmaliges Erlebnis , volle Pulle durch die Dunkelheit !
Nach 45 Minuten konnte ich die Martin wieder an Tommy übergeben , der den letzten Turn
in Angriff nahm, noch tolle Zeiten fuhr und das Moped sicher bis ins Ziel brachte .
Wie man sehen kann , gehört auch ein bisschen Glück dazu , was wir leider an dem WE
nicht hatten, was uns aber nicht davon abhält es nächstes Jahr wieder zu versuchen .
Wie sagt man so schön : alle Guten Dinge sind 3 …….

also in dem Sinne

mfg
Tommy

ach ja , die Sicherung : bei genauer Untersuchung zu Hause war der Fehler in der Elektrik schnell gefunden : eine defekte Isolierung an einem Kabelstecker führte dazu , das ein Kabel
an eine Schraube des Verkleidungshalter kam und das zu einem (mehrere) Kurzschluss führte.

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